Samstag, 25. Oktober 2008
Samstag, 21. Juni 2008
Drei zu Eins
„Drei zu Eins“ ist ein Kurztanzstück, das im Rahmen der Abschlussarbeiten zur Ausbildung als Tänzerin und Performerin bei bewegungs-art Freiburg entstand. Inhaltlicher Ausgangspunkt für Laura Heinecke, Elena Jennrich, Clea Onori und Simon Stefanie war das Thema Gruppendynamik und wechselnde Mehrheiten. Um sich diesem Spannungsfeld tänzerisch zu nähern haben sie mit Contactimprovisation gearbeitet und daraus kraftvolle Choreographien entwickelt. Diese erzeugen beim Zuschauer authentische Bilder und lassen ihn mit Leichtigkeit und Amüsement die Gefühlswelten der Figuren miterleben. Die schnellen und energiegeladenen Bewegungen sind mit akrobatischen Elementen angereichert. Geschickt eingebaute Tempowechsel im Tanz und der gezielte Einsatz von Musik verstärken subtil die über die Handlung erzeugten Emotionen.
Dadurch, dass die Tänzer ihre Figuren als Teenager angelegen, eröffnen sie sich ein breites Spektrum für ihr Thema. Den inhaltlichen Bogen haben sie entsprechend von der einfachen unbeschwerten Spielerei über das bewusste provozieren und austesten von Grenzen bis hin zur ersten Liebelei und der damit fast zwangsläufig einhergehenden Eifersucht gespannt. Die Unbeschwertheit der Tänzer und ihrer Bewegungen, und der breite Handlungsbogen machen Drei zu Eins zu einem heiteren und kurzweiligen Intermezzo.
Das Stück wurde anlässlich der Einweihung der neuen Studios von bewegungs-art Freiburg wieder aufgenommen und zu den Vorarlberger Tanztagen in Bregenz eingeladen.
Freitag, 1. September 2006
Biographie
Laura Heinecke (*1984) ist Tänzerin und Choreographin. Sie produziert eigene Stücke und performt regelmäßig in Produktionen anderer Choreographen – unter anderem bei Juha Marsalo (F/FIN), Yael Flexa (IL), Bud Blumenthal (B/USA), Jens-Uwe Sprengel (D) und Julie Chaffrenou (D).
Bereits in jungen Jahren spielt sie Theater und wirkt in mehreren TV Produktionen als Kinder- und Jugenddarstellerin mit. Nach Ihrer Tanzausbildung bei bewegungs-art in Freiburg zieht es sie in die Tanzmetropole Brüssel. Dort entwickelt sie ihr Bewegungsrepertoire und ihre Tanztechnik wesentlich weiter und arbeitet fortan als freischaffende Tänzerin sowie als Regie- und Choreographieassistentin. Dabei sammelt sie wertvolle Erfahrungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Stücken.
Ende 2011 kehrt sie nach Deutschland zurück. Neben weiteren Engagements als Tänzerin verstärkt sie zwischen 2013 und 2016 das Organisationsteam des jährlichen Festivals „Potsdamer Tanztage“. 2012 gründet sie ihre eigene Kompanie und kreiert zusammen mit dem Musiker Arne Assmann das Tanzmusikstück „Calling“. Seit 2013 ist sie 'Artist in Residence' in der fabrik Potsdam und produziert dort 2013 das Duett „Invisible Roads“ und 2014 das Trio „GLÜCK°sGRAD“. Ihre Arbeit wird 2015 mit dem Brandenburgischen Kunstförderpreis ausgezeichnet.
In Koproduktion mit dem E-Werk Freiburg und der fabrik Potsdam entstehen 2016 "Flugmodus", ein Projekt mit der Band Pulsar Trio und 2018 "A Millimeter In Light Years", "Allegoria. Moment in Farbe und Haut" 2019, "FALL INTO PLACE oder was wa(h)r ist" 2021, "HERTZ. Die Welt ist Schwingung" 2022 und "Feierlichkeiten zur Beerdigung des Kapitalismus" 2023.
Seit 2016 tanzt Laura Heinecek in dem Kinderstück "Das kleine Licht bin ich". Dieses tourt international und wird bei der Kinder Kulturbörse 2019 als beste Produktion ausgezeichnet.
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