Freitag, 18. Juni 2021

SCHWINGUNGEN - Tanz trifft Wissenschaft | Review 1. Woche

Die erste Probenwoche von „Schwingungen – Tanz trifft Wissenschaft“ ist um.
In den ersten Tagen wurde schnell klar, dass selbst eine Unterkategorisierung der akustischen Schwingungen sehr viel Material für unsere Recherche bietet. Angefangen bei der Musik und dem Ursprung von Klängen und Tönen, ihrem Aufbau und ihrer subjektiven Wahrnehmung, ging es zur konkreten Arbeit mit körpereigenen und -fremden Frequenzen. Das Verhältnis von Gegensätzlichkeiten und der Bedeutung von Gewicht, als Basis oder Fundament tänzerischer Bewegungen standen im Zentrum der körperlichen Arbeit. Innere Wahrnehmung und äußere Wahrnehmung wurden unmittelbar gemeinsam reflektiert.

Konvex – Konkav, Harmonie – Disharmonie, Bewegung – Stillstand, diese Gegensätze begleiteten uns jeden Tag.
Betrachtet man diese Begrifflichkeiten genauer unter dem Aspekt der Schwingungen, lässt sich feststellen, dass alles erst durch Schwingungen in Bewegung gesetzt wird, egal ob akustisch oder körperlich. Das heißt sie sind die Grundvoraussetzung für den Tanz. Das Spiel mit dem Fokus auf unterschiedlichen Gegensätzen macht dann wiederum die Spannung und Vielfalt der Bewegungsabläufe und Beziehungen von Körpern aus. In der kommenden Woche werden wir noch tiefer eintauchen und nicht nur den Raum in dem wir uns bewegen, sondern auch den eigenen Körper als Klangraum erforschen und mit den Schwingungen der eigenen Stimme spielen.

Montag, 14. Juni 2021

SCHWINGUNGEN - Tanz trifft Wissenschaft.

Der erste Forschungsblock des Projekts “Schwingungen – Tanz trifft Wissenschaft” hat begonnen!

Gemeinsam mit den Tänzerinnen Aura Antikainen, Serja Vesterinen und Ewelina Kotwa sowie dem Dramaturgen Jo Koppe widmet sich die Tänzerin Laura Heinecke der künstlerischen Erforschung von Schwingungen. In diesem ersten Forschungsblock liegt der Fokus dabei auf der Akustik. Im Rahmen des Projekts wird die Frage nach dem Zusammenspiel künstlerischer Sparten ausgeweitet und um die Begegnung mit einer grundsätzlich anderen Disziplin, nämlich der Physik und ihren wissenschaftlichen Fragestellungen und Grundsätzen erweitert.
Wie lassen sich die Erkenntnisse der Schwingungslehre auf den Tanz übertragen?
Wie lassen sich die Erkenntnisse, wie Tanz und Bewegung als optische und akustische Schwingungen wahrgenommen werden, bewusst einsetzen, um Tanz und Bewegung in der darstellenden Kunst zu inszenieren?
In diesem Dialog zwischen Tanz und Wissenschaft soll die Bedeutung und Wirkung von Schwingungen erörtert werden.

Sonntag, 9. Mai 2021

Dienstag, 12. Januar 2021

FALL INTO PLACE oder was wa(h)r ist * PREMIERE im LIVESTREAM 06.FEB 2021 ***


 

Es begeben sich drei Tänzer*innen, zwei Author*innen und ein Sound-Designer auf eine multimediale Wahrheitssuche. Interdisziplinäre Schnittstellen zwischen Tanz und Text sowie Video-Projektion und Körper, begleitet von atmosphärischen Sound-Texturen, lassen Räume für die individuellen physischen Wahrheiten der Performer*innen entstehen. Definierte Lichträume mit wechselnder Farbigkeit bestimmen den Moment und die Realität des Betrachters immer wieder neu.

Grundlage für die Entwicklung des Stückes bildet ein subjektiv geprägter Zugang zum Material von Tanz, Text und Sound. Eine sinnliche Erforschung der Frage: Gibt es sie überhaupt, die allgemein gültige Wahrheit, auf die wir uns einigen können? Oder ist sie nicht vielmehr ein individuelles, subjektives Gut?

 

Künstlerische Leitung:     Laura Heinecke

Choreografie & Tanz:       Laura Heinecke, Aura Antikainen, Sarantoula Sarantaki
Sounddesign:                    Nicolas Schulze
Bühnenbild + Video:        Clemens Kowalski
Lichtdesign:                       Ralf Grüneberg
Dramaturgie:                     Jo Koppe
Choreogr. Begleitung:    Günter Klingler
Texte:                                  Magdalena Weber, Emma Charlott Ulrich
Kostüm:                              Heather Mac Crimmon
Foto:                                    Bernd Gurlt

Pressearbeit:                      Julia Klockow
Produktionsleitung:          Frauke Niemann


Großen Dank an Clea Onori und Justus Wenke für die Unterstützung in der Konzeption.
 


Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, dem Landesverband Freie Tanz-und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, von der Landeshauptstadt Potsdam und der Stadt Freiburg im Breisgau und mit freundlicher Unterstützung des E-Werk Freiburg und der fabrik Potsdam im Rahmen des Artist in Residence Programms.

 

04. Feb 20:00 Uhr , abgesagt
05. Feb 20:00 Uhr , abgesagt


06. Feb 20:00 Uhr PREMIERE im Live-Stream bei #infreiburgzuhause


E-Werk Freiburg
Escholzstraße 77
79100 Freiburg
 

Trailer anschauen https://vimeo.com/500005318

 

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